Chronik

CHRONIK

Abteilung Fußball

Abteilung Ski

Abteilung Turnen

27. Mai 1950 Gründungsversammlung im Gasthaus „Adler“ in Scheppach
20. August 1950 Einweihung des 1. Sportplatzes
24./25. September 1966 Einweihung des 1. Sportheims
1971 Erweiterung des Sportheims um einen Anbau mit Vereinslokal
1974 Gründung der Turnabteilung
1981 Gründung der Skiabteilung
11. Juli 1982 Einweihung des Erlenbachstadions
1988 Erstmalige Durchführung der Aktion Sportabzeichen
9. Juli 1995 Einweihung der Sportheimerweiterung
21.-23. Juli 2000 Großes Festwochenende zum 50-jährigen Gründungsjubiläum
Die Gründung des SV Scheppach im Jahre 1950

Schon vor der Gründung im Jahre 1950 wurde in Scheppach bereits Fußball gespielt. So ist aus mündlichen überlieferungen bekannt, dass bereits in den 30er Jahren Verbandsspiele ausgetragen wurden. Aufgrund fehlender Aufzeichnungen ist aus dieser Zeit jedoch nur sehr wenig bekannt.

Nach dem II. Weltkrieg wurde in der Nachbarschaft von Scheppach bereits wieder fleißig Fußball gespielt. Auch einige Scheppacher jagten bei diesen Vereinen bereits dem runden Leder nach. So entschlossen sich einige Sportbegeisterte, unter der Federführung des damaligen Bürgermeisters Johann Weckerle, auch in Scheppach einen Sportverein zu gründen.

Am 21. Mai 1950 wurden alle sportinteressierten Scheppacher vom provisorischen Ausschuss zur Gründungsversammlung am 27. Mai 1950 zum „Adler“ geladen. An diesem Tag wurde dann der Sportverein Scheppach ins Leben gerufen.

Die Abteilung Fußball

Bevor es zur Einweihung einer Sportstätte kam, mussten die Mitglieder in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden aus der alten Krautgartensiedlung einen tauglichen Sportplatz erstellen, der dann am 20. August 1950 spielbereit war und feierlich eingeweiht wurde.

Ab März 1964 wurde innerhalb 2 Jahren von vielen Freiwilligen ein eigenes Sportheim erbaut, welches unter der Schirmherrschaft des 1. Bürgermeisters März feierlich eingeweiht wurde. Im Jahre 1971 wurde das Sportheim um einen Anbau mit Vereinslokal erweitert.

Mit Wirkung vom 05.06.1972 wurde der SV Scheppach ins Vereinsregister eingetragen und darf seit diesem Zeitpunkt den Zusatz „e.V.“ führen.

Der Ruf nach einem zweiten Spielfeld wurde im Laufe der Zeit immer lauter und mit Unterstützung der Marktgemeinde konnte am 11. 07.1982 das Erlenbachstadion eingeweiht werden.

Die Anfangsjahre

Bereits im Jahre der Vereinsgründung wurde der Spielbetrieb aufgenommen. Ein Großteil der Spieler, die in den Nachbarvereinen aktiv waren, folgte dem Ruf des damaligen Spartenleiters Peter Hieber und kehrte nach Scheppach zurück. Die ersten Spiele mussten noch auf einem Ausweichplatz bei der heutigen Mooslethstraße ausgetragen werden, ehe dann am 20. August 1950 der neue Sportplatz am Erlenbach eingeweiht wurde.

Man hatte bereits im ersten Jahr eine schlagkräftige Truppe, wurde Gruppenmeister und schaffte sofort den Aufstieg in die B-Klasse. Zwar hätte sich am letzten Spieltag Oberwaldbach fast noch zum Stolperstein erwiesen, doch der 0:1 Rückstand konnte durch zwei Tore von Johann Strobl noch in einen Sieg umgewandelt werden. Der Siegtreffer von Johann Strobl bedeutete gleichzeitig das 100. Tor in dieser Saison (eine bisher einmalige Torausbeute einer 1. Herrenmannschaft beim SV Scheppach).

Nachdem man in der ersten B-Klassensaison im Mittelfeld mitspielte, spielte man in der darauffolgenden Saison 1952/53 um die Meisterschaft. Im letzten entscheidenden Spiel um die Meisterschaft verlor man nach einem Feldverweis des Spielers „Billa“ Schroer unglücklich. Hier ist vor allem bemerkenswert, dass die Mannschaft zwar den Meistertitel erringen wollte, jedoch den Aufstieg aus finanziellen Gründen abgelehnt hätte. So blieb man also in der B-Klasse und spielte dort in den nächsten Jahren immer eine gute Rolle.

In der Saison 1958/59 ging es jedoch aufgrund von Spielermangel (dies gab es also auch schon damals) um den Abstieg und dieser konnte auch nicht verhindert werden. So ging der Weg zum ersten Mal wieder zurück in die C-Klasse. Dort spielte man bis zur Saison 1963/64. In dieser Spielzeit wurde man erneut C-Klassenmeister und schaffte zum zweiten Mal den Aufstieg in die B-Klasse. Leider konnte man sich dort nur zwei Spielzeiten halten und in der Saison 1965/66 musste man wieder den Weg in die unterste Klasse antreten. Unter dem Trainer Hans Bruch errang die Mannschaft um Spielführer Siegfried Holzbock in der Saison 1967/68 den Meistertitel der C-Klasse und konnte somit den erneuten Aufstieg in die B-Klasse feiern.

Nachdem es in den letzten Jahren immer ein Auf und Ab war, konnte sich die Mannschaft nun in der B-Klasse etablieren. In der Saison 1971/72 wurde man zwar als sicherer Absteiger gehandelt, doch die Mannen um Kapitän „Didi“ Frömel straften alle Kritiker Lügen. Am Ende belegte man einen hervorragenden 5. Tabellenplatz. Dieser wurde vor allem aufgrund der konsequenten Abwehrleistung erreicht. Mit 38 Gegentoren hatte man die zweitbeste Abwehrreihe in der ganzen Liga. Auch in den nächsten Spielzeiten belegte die Mannschaft immer einen gesicherten Mittelplatz und sorgte immer wieder für die eine oder andere positive überraschung.

Erst in der Saison 1974/75 wurde es wieder etwas enger. Das Abstiegsgespenst konnte erst am vorletzten Spieltag durch einen mühsamen Sieg über den Mitkonkurrenten Unterwiesenbach gebannt werden. Auch in der folgenden Saison hatte die Mannschaft größte Probleme die Klasse zu halten. Fast die gesamte Saison wurde auf einem Abstiegsplatz verbracht. Erst als der damals noch 20-jährige Hans Strobl fünf Spieltage vor Saisonende als Spielertrainer das Kommando übernahm, konnten unter seiner Regie in den entscheidenden Spielen noch 8:2 Punkte eingefahren und somit der Klassenerhalt gesichert werden.

Strobl betreute auch in der kommenden Saison die Mannschaft und es wurde eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren festgestellt. Zum erstenmal seit drei Jahren hatte man mit dem Abstieg von Beginn an nichts mehr zu tun. Die Mannschaft setzte sich gleich zu Beginn der Saison in der Spitzengruppe fest und belegte am Ende einen guten 6. Tabellenplatz. So konnte man zuversichtlich in die Zukunft blicken. Der positive Trend setzte sich auch in den nächsten Saisonen fort und der SV Scheppach wurde zu einer festen Größe in der B-Klasse. In der Spielzeit 1980/81 war es dann soweit. Nach 12 Jahren B-Klassenzugehörigkeit errang die Mannschaft erstmals die Meisterschaft und konnte den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern: den Aufstieg in die A-Klasse.

Die besten Jahre

Der vom SV Ettenbeuren neu verpflichtete Trainer Heinz Kraus verzichtete in der ersten A-Klassen-Saison auf großartige Neuverpflichtungen (einziger Neuzugang war Torwart Herbert Heidenberger aus der A-Jugend des SC Ichenhausen) und setzte sein ganzes Vertrauen in die Meistermannschaft des Vorjahres. So hieß das anfängliche Ziel auch Klassenerhalt, doch entgegen den Erwartungen sorgte man gleich von Beginn an für Furore und setzte sich in der Spitzengruppe fest. Am Ende der Spielzeit fand man sich sogar punktgleich mit dem VfL Günzburg auf dem 2. Tabellenplatz (der die Relegation für die Bezirksliga bedeutete) wieder. Im Entscheidungsspiel um diesen begehrten Platz auf dem Burgauer Sportgelände verlor man jedoch in einem denkwürdigen Spiel unglücklich mit 3:4 nach Verlängerung.

In den nächsten beiden Spielzeiten konnte man an die Leistungen der Saison 1981/82 nicht mehr anknüpfen. Man spielte zwar immer im vorderen Tabellendrittel mit, doch der große Wurf gelang noch nicht. Mit ausschlaggebend hierfür war die Tatsache, dass die Abteilungsführung um Abteilungsleiter Drissner ihr Augenmerk nicht auf spektakuläre Neuverpflichtungen, sondern auf den behutsamen Aufbau der eigenen Jugend, legte. So wurden die Abgänge zahlreicher Leistungsträger (u. a. beendeten die beiden Brüder Max und Reinhold März ihre Laufbahn) durch junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ersetzt. Dass dies der richtige Weg war zeigte die Saison 1984/85.

Zwar begann die Saison recht turbulent, denn mit Alex Schuler hatte man einen erfahrenen Trainer so gut wie verpflichtet. Dieser sprang jedoch kurz vor Beginn der Vorbereitung aus privaten Gründen wieder ab. Nach einigem Hin und Her konnte mit Hans Schneider noch ein gleichwertiger Ersatz gefunden werden. Mit Benno Rödig (VfR Jettingen) und Michael Holzbock (eigene Jugend) stießen zwei Mann zum Kader, die sich schnell integrierten und zu festen Größen im Scheppacher Spiel wurden. Nach einem völlig missglückten Saisonstart mit 6:8 Punkten startete diese junge Mannschaft, durchsetzt mit einigen Routiniers, eine unglaubliche Serie. Es wurden in der restlichen Spielzeit 35:3 Punte eingefahren. In der Rückrunde wurden sogar nur ganze 2 Punkte dem Gegner überlassen. So wurde man souverän A-Klassenmeister und der Aufstieg in die Bezirksliga war perfekt.

Auch in der Bezirksliga-Saison 1985/86 verzichtete man auf spektakuläre Neuverpflichtungen, sondern setzte den eingeschlagenen Weg fort und baute auf den eigenen Nachwuchs. Stellvertretend hierfür sind die Spieler Manfred Beck, Michael Holzbock und Raimund Strobl, die bereits in jungen Jahren feste Größen in der Bezirksliga-Elf darstellten. So stellte der SV Scheppach mit einem Altersdurchschnitt von 21,5 Jahren den wohl jüngsten Kader aller Bezirksliga-Teams.

Dass in der Bezirksliga ein rauher Wind herrscht, wurde den Spielern und Verantwortlichen schnell bewusst. Man steckte von Beginn an voll im Abstiegskampf und das rettende Ufer rückte immer weiter in die Ferne. So belegte man am Ende den undankbaren 13. Tabellenplatz und musste in die Relegation mit dem A-Klassenzweiten Altenmünster. Dieses Spiel ging mit 2:0 verloren und so musste die Mannschaft nach nur einjährigem Gastspiel in der Bezirksliga den Rückweg in die A-Klasse antreten.

Auch wenn einige wertvolle Spieler, darunter der langjährige Abwehr-Recke Hans Strobl, ihre Karriere beendeten, oder bei anderen Vereinen ihr Glück versuchten herrschte keineswegs Untergangsstimmung beim SV Scheppach. Man spielte in den nächsten Spielzeiten immer vorne mit und verpasste in der Spielzeit 1988/89 unter dem neuen Trainer Hermann Vogele nur knapp den erneuten Aufstieg in die Bezirksliga.

In den folgenden Spielzeiten konnte die Mannschaft nie die in sie gesteckten Erwartungen erfüllen und in der Saison 1990/91 konnte man die Klasse nur über ein gewonnenes Relegationsspiel gegen den SV Neuburg halten. Auch als in der Saison 1992/93 mit Heinz Kraus wieder ein alter Bekannter als Trainer verpflichtet werden konnte, steckte man von Beginn an wieder voll im Abstiegskampf. Dieser konnte zwar noch verhindert werden, doch der zukünftige Weg des SV Scheppach zeichnete sich bereits ab.

Auf dem Weg in die C-Klasse

Da bereits frühzeitig feststand, dass Heinz Kraus sein Amt als Trainer aus beruflichen Gründen zum Saisonende niederlegen würde, wurde mit dem A-Schein-Inhaber Fritz Zengerle ein fachlich kompetenter Nachfolger präsentiert. Unter seiner Führung sollte ein Neuanfang gestartet werden und der SV Scheppach wieder zu alter Stärke zurückfinden. So war vom Klassenerhalt zu Beginn der Spielzeit keine Rede, zumal der Kader der 1. Mannschaft durch einige namhafte Neuzugänge ergänzt und verstärkt werden konnte. Die Saison verlief jedoch entgegen allen Erwartugen, bereits nach 6 Spieltagen hatte man die „Rote Laterne“ inne und es zeichnete sich bereits frühzeitig ab, was sich am Ende der Saison bestätigte: Der Abstieg nach 11 Jahren A-Klassenzugehörigkeit – mit einem Jahr Gastspiel in der Bezirksliga – in die B-Klasse. Auch die „Ablösung“ von Fritz Zengerle zur Winterpause durch Heinz Kraus konnte dies nicht mehr verhindern. Man holte zwar noch aus den restlichen 10 Spielen 12 Punkte, aber der Abstand zum „rettenden Ufer“ war einfach zu groß.

So hieß es in der folgenden Saison 1994/95 erneut Neuaufbau betreiben, zumal ein Teil der Leistungsträger nach dem Abstieg dem Verein den Rücken kehrten, oder seine Laufbahn beendete. Unter dem neuen Spielertrainer Christian Ristl gehörte man zwar in den nächsten beiden Spielzeiten immer zur Spitzengruppe, der erhoffte Aufstieg in die A-Klasse blieb jedoch aus. In der Saison 1995/96 stand man kurz vor dem Ziel. Man führte längere Zeit die Tabelle an, verpasste den Aufstieg jedoch durch einige leichsinnig vergebene Punkte zum Saisonende. Nach diesem verpassten Aufstieg wurde die Mannschaft erneut geschwächt, denn es verließen erneut wichtige Leistungsträger den Verein und man sah schweren Zeiten entgegen.

Die Abgänge der letzten Jahre konnten auf Dauer nicht aufgefangen werden und es begann der bittere Weg zurück in die niedrigste Spielklasse.

Es konnte zwar mit Gerhard Wiche ein erfahrener Mann als Spielertrainer verpflichtet werden, doch neben spielerischen und taktischen Mängeln fehlte es in dieser Saison auch einigen Akteuren an der richtigen Einstellung und so befand man sich bereits nach wenigen Spieltagen voll im Abstiegskampf. Am Ende der Saison stand die Mannschaft, trotz eines kurzen Aufbäumens zu Beginn der Rückrunde nach einem Trainerwechsel (Ralf Nischwitz übernahm nach der Winterpause das Amt von Gerhard Wiche), auf dem vorletzten Tabellenplatz und musste den schweren Gang in die C-Klasse antreten. Dort spielte eine Mannschaft des SV Scheppach zuletzt vor genau 30 Jahren.

Mit Jürgen Schlosser konnte jedoch für die kommende Saison 1997/98 ein erfahrener Trainer verpflichtet werden. Unter seiner Leitung steigerte sich die Mannschaft, vor allem auch in disziplinarischer Hinsicht, deutlich gegenüber dem Vorjahr und so begann die Saison auch recht verheißungsvoll. Man setzte sich sofort in der Spitzengruppe fest und peilte den direkten Wiederaufstieg an. Dass am Ende nur der undankbare 3. Tabellenplatz zu Buche stand, ist – wie schon des öfteren – auf einige leichtsinnig vergebene Punkte der Rückrunde zurückzuführen.

Auch in der nächsten Saison spielte die Mannschaft in der Spitzengruppe mit, konnte jedoch die Leistungen der Vorsaison nicht erreichen und musste somit in der „Jubiläumssaison“ 1999/2000 erneut in der untersten Klasse um Punkte kämpfen. Die Ziele für diese Saison wurden wiederum sehr hoch gesteckt und mit Christian Ristl konnte ein alter Bekannter zur Unterstützung für Trainer Siegfried Holzbock gewonnen werden. In die mit einigen neuen Spielern verstärkte Mannschaft wurden auch hohe Erwartungen gesteckt, diese konnten jedoch widerum nicht erfüllt werden und so blieb der Traum vom Aufstieg erneut unerfüllt.

In den folgenden Spielzeiten setzte sich der SV. Scheppach unter seinem neuen Trainer Anton Göppel im oberen Tabellendrittel der A-Klasse West II fest. Nach den Spielzeiten 2000/2001, 2001/2002 und 2002/2003 belegte man in der untersten Klasse jeweils den undankbaren dritten Tabellenplatz und verpasste die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Fußball-Kreisklasse nur denkbar knapp. Coach Göppel gelang es immer wieder die Mannschaft mit jungen Spielern gekonnt zu verstärken, der erhoffte Aufstieg wollte aber auch ihm mit den „Schwarz-Weißen“ nicht gelingen.

Mit Holger Titze übernahm in der Saison 2003/2004 nach Gerhard Wiche erstmals wieder ein Spielertrainer die Geschicke des Scheppacher Fußballs. Allerdings konnte der große Verlust an Führungsspielern, die allesamt den Verein nach der abgelaufenen Saison verlassen haben, nicht kompensiert werden. Fast über die komplette Spielzeit hinweg hielt sich die Mannschaft im Tabellenkeller der A-Klasse West II auf. Mit einem enttäuschenden 13. Tabellenplatz wurde die Runde abgeschlossen.

Abteilungsleiter Raimund Strobl gelang es in der Saison 2004/2005 eine Vielzahl von jungen Scheppacher Spielern in ihren Heimatverein zurückzuholen. Nach nur drei Punkten aus den ersten sechs Saisonspielen trat Spielertrainer Holger Titze auf eigenen Wunsch zurück, blieb dem Verein allerdings weiterhin als Spieler erhalten. Mit Michael Kalkbrenner konnte ein erfahrener „Fußball-Lehrer“ verpflichtet werden. Nach sieben Punktspielsiegen in Serie brach die Mannschaft allerdings in der Rückrunde beinahe komplett ein. Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle konnten auf Dauer nicht verkraftet werden. Einen Spieltag vor Saisonschluss trat Kalkbrenner zurück.

Erste Meisterschaft nach über 20 Jahren

Die Rückkehr des SV. Scheppach in die heutige Kreisklasse (früher B-Klasse) dauerte bis zur Saison 2005/2006. Nach acht Jahren im „Fußball-Unterhaus“ gelang es den beiden Abteilungsleitern Raimund Strobl und Christian Kraus zu Beginn der Spielzeit mit dem ehemaligen Regionalligaspieler Oliver Stegmayer einen Spielertrainer zu verpflichten, der es Verstand, aus einer gesunden Mischung von jungen und erfahrenen Spielern, eine schlagkräftige Truppe zu formen. Mit insgesamt 25 Siegen aus 30 Spielen und 105:28-Toren stiegen die „Schwarz-Weißen“ als Meister der A-Klasse West II in die Kreisklasse auf. Torschützenkönig Michael Spendel gelang im Auswärtsspiel in Großkötz das 100. Tor dieser Spielzeit. Die bisherige Bestmarke der Meistermannschaft von 1950/1951 (100 Saisontore) wurde erstmals überboten. Eine in der Vereinsgeschichte bisher einmalige Serie von 18 Siegen in Folge konnte die Stegmayer-Elf zwischen dem 12. und 29. Spieltag für sich verbuchen.

Recht vielversprechend begann die Rückkehr in die Kreisklasse West 1 (früher B-Klasse). Gleich am ersten Spieltag der Saison 2006/2007 bezwangen die „Schwarz-Weißen“ im Lokalderby den VfR. Jettingen (auswärts) völlig verdient mit 3:1-Toren. Nach lediglich zwei Niederlagen beendete man die Vorrunde auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz. Wie schon so oft schlug beim SVS in der Rückrunde dann allerdings das Verletzungspech wieder zu. Teilweise musste SVS-Spielertrainer Oliver Stegmayer auf 15 (!) Akteure verzichten. Dennoch stand für die Mannschaft um Kapitän Simon Schäffler, die während der gesamten Spielzeit kein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz stand, am Ende ein achtbarer 7. Tabellenplatz zu buche. Die Scheppacher schlossen die Spielzeit als bester der vier Aufsteiger ab. Torschützenkönig wurde Coach Oliver Stegmayer mit 14 Saisontoren.

Einige skibegeisterte Scheppacher Bürger, allen voran Walter Seibold, kamen im Frühjahr 1981 auf die Idee, selbst Skiausflüge zu organisieren.

So wurde bereits am 5. Mai 1981 die Skiabteilung im Sportverein Scheppach gegründet. Aufgabe und Ziel der Skiabteilung war und ist, den Wintersport seinen Mitgliedern und den Einwohnern der Marktgemeinde näher zu bringen.

Zum Abteilungsleiter wurde Walter Seibold gewählt, der dieses Amt insgesamt neun Jahre ausübte. Als Gründungsmitglieder standen ihm Anneliese Kraus als Schriftführerin, Karl Reichhart als Kassierer, sowie Iris Spring und Josef Hegele als Beisitzer zur Seite.

Von 1990 bis 1992 war Bernhard Klein für zwei Jahre Abteilungsleiter. Ihm folgte Christian Hegele, der zehn Jahre die Abteilung SKI führte. Seit 2002 hat Peter Hieber dieses Amt übernommen.

Bereits im Januar 1982 fanden die ersten Mehrtagesfahrten nach Galtür und im Fasching 1982 nach Südtirol statt. Es folgten die Skigymnastik und der Skiflohmarkt im gleichen Jahr. Seit 1983 steht die Schweizfahrt mit seinen TOP-Skigebieten in Davos, Flims-Laax und St. Moritz auf dem Programm, die meist in der zweiten Januarhälfte stattfindet und gerade bei unseren etwas älteren Skifahrern großen Anklang findet.

Sehr erfolgreich waren auch die am Faschingswochenende durchgeführten Faschingsfahrten bis 1988 nach Südtirol mit den Skigebieten am Speikboden, Kronplatz und dem „Dolomiti Superski“. Teilweise waren wir mit zwei voll besetzten Bussen unterwegs und wer erinnert sich nicht an die selbst organisierten Faschingsbälle mit der Skiclubband „K&F“.

Die Skiclubband “K&F” in Südtirol 1987 – natürlich im Fasching!

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Unser Quartier in Südtirol

Bereits im Winter 1983 wurden auch die ersten Skikurse mit damals 21 Teilnehmern durchgeführt. Als Skilehrer der ersten Stunde waren Hans Osswald und Ernst-Werner Günther tätig. Inzwischen ist die Anzahl der Kursteilnehmer auf ca. 130 in der Skisaison 2004 / 2005 angewachsen. Seit 1983 nahmen insgesamt etwa 1550 Skischüler an unseren Ski- und Snowboardkursen teil. Die Skiabteilung verfügt mittlerweile über 11 ausgebildete Ski- und Snowboardlehrer, sowie mehreren übungsleitern, denen die Durchführung der Skikurse obliegt.

Seit 1985 ist die Frankreichfahrt in eines der größten Skigebiete der Welt, die „Drei Täler“ von Courchevel, Meribel/Mottaret und Val Thorens, fester Bestandteil bei den Skiausflügen. Im März 2004 fand diese Skisafari bereits zum 20. Mal statt und es gibt tatsächlich einige Wintersportbegeisterte, die jedes Jahr dabei waren.

Für Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 8 bis 16 Jahren veranstalten wir seit 1992 das Jugendskilager in verschiedene Skigebiete (u.a. Igls bei Innsbruck, Kühtai, Nauders, Pitztal, Zillertal und Oberstdorf am Fellhorn). Hier haben die Kids einmal die Möglichkeit, ohne Eltern ein paar Tage unter Betreuung zu verbringen.

Obwohl der Skiclub keine eigene Renngruppe besitzt, sind wir seit 1985 immer wieder bei den Kreismeisterschaften erfolgreich vertreten und haben auch schon einige Titel eingeheimst.

Zum Saisonabschluss findet jedes Jahr am Vatertag das traditionelle Grillfest auf dem Sportgelände in Scheppach statt. über den Sommer veranstalten wir Tages- und Mehrtagesradtouren.

zimlich leer hier ^^ 😀